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Workshops zu Übergängen in den allgemeinen Arbeitsmarkt

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Wie können Übergänge von Menschen mit Behinderung aus Werkstätten in den allgemeinen Arbeitsmarkt besser gelingen? Mit dieser Frage haben wir uns im September bei zwei Workshops in Saarbrücken und Luxemburg beschäftigt. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis, Verbänden und Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg haben wir verschiedene Ansätze diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Organisiert wurden die Workshops von unserem Projektpartner Institut für Produktions- und Logistiksysteme (IPL).

Drei Themen standen im Mittelpunkt

Die Workshops bauten auf den Ergebnissen der im Rahmen von INCLUREG durchgeführten Studie zu betrieblichen Perspektiven auf Inklusion auf.

Dabei haben sich drei Themenbereiche herauskristallisiert, die wir in den Workshops näher betrachtet haben:

  • Sichtbarkeit verbessern: Wie können beispielsweise Onlineplattformen dabei helfen, Menschen mit Behinderung und Unternehmen besser zusammenzubringen?
  • Unternehmen besser unterstützen: Wie lassen sich Unternehmensbedarfe und Instrumente zur Förderung von Inklusion besser aufeinander abstimmen?
  • Inklusion in Ausbildung und Studium stärken: Wie können zukünftige Fach- und Führungskräfte bereits während ihrer Ausbildung für inklusive Arbeitswelten sensibilisiert werden?

Zu jedem dieser Themen haben Expert*innen aus der Praxis Impulse gegeben. Anschließend wurde gemeinsam diskutiert, welche Erfahrungen bereits bestehen und wo noch konkrete Möglichkeiten für Verbesserungen liegen.

Austausch über Grenzen hinweg

Am 17. September 2026 fand der erste Workshop in Saarbrücken statt. Impulse kamen von Alina-Zoe Seitz von myAbility, Jörg Bernarding vom IPL und Melanie Peschek vom Hildegardis-Verein.

Eine Woche später, am 24. September 2026, ging es in Luxemburg weiter. Dort teilten Patrick Ruppol von GTB Vlaanderen, Séverine Hamant von Agefiph sowie Carole Schack und Andrea Di Ronco von Info-Handicap ihre Erfahrungen und Perspektiven.

Der grenzüberschreitende Austausch war dabei ein wichtiger Bestandteil der Workshops. Die unterschiedlichen Erfahrungen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg haben neue Perspektiven auf gemeinsame Herausforderungen und mögliche Lösungen eröffnet.

Gemeinsam weiterdenken

Aus den Impulsen und Diskussionen sind verschiedene Ansätze für die weitere Projektarbeit entstanden. Im Mittelpunkt stehen dabei die digitale Vernetzung von Werkstattbeschäftigten und Unternehmen, die Verbindung bestehender Netzwerke und guter Praxisbeispiele sowie die stärkere Einbindung von Menschen mit Behinderung, etwa durch Peer-Begleitung

Diese Ansätze möchten wir im weiteren Projektverlauf gemeinsam vertiefen und darauf schauen, wie daraus konkrete und praxistaugliche Lösungen entstehen können.

Die Workshops waren damit ein weiterer Schritt, um Erfahrungen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege für mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zu entwickeln.