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Zweiter Projektbegleitausschuss bei ed-media e.V.

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Neben Vertretern des Interreg-Programms kamen die Partner des Projekts INCLUREG, Mitte Mai zum zweiten Projektbegleitausschuss zusammen, um die bisherigen Fortschritte im Projekt zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen in der Großregion zu präsentieren und gemeinsam zu reflektieren.

Den Auftakt der Sitzung bildete die Begrüßung durch Bettina Reuter, Vorstandsvorsitzende von ed-media e.V., gefolgt von einem thematischen Impuls durch Prof. Ing. Klaus Knopper, Vizepräsident für Digitalisierung der Hochschule Kaiserslautern. Im Anschluss stand die Vorstellung des Zwischenberichts im Mittelpunkt, die einen detaillierten Überblick über die bisherigen Projektergebnisse und Entwicklungen bot.

Meilensteine erreicht, nächste Schritte geplant

Das Gemeinsame Interreg-Sekretariat nahm in seiner Stellungnahme eine Bewertung des bisherigen Projektverlaufs vor und würdigte insbesondere die konstruktive Zusammenarbeit der Partner sowie die erzielten Fortschritte in den Arbeitspaketen.

Im Anschluss an die Sitzung des Projektbegleitausschusses setzten die Projektpartner ihre Arbeit in einem internen Treffen fort. Dieses widmete sich der inhaltlichen Vertiefung und Diskussion zentraler Analyseergebnisse aus den bereits durchgeführten Studien. Konkret wurden die Erkenntnisse aus einer Ursachenanalyse zu Integrationshemmnissen von Menschen mit Unterstützungsbedarf in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Resultate einer Beschäftigtenbefragung in den Werkstätten erörtert. Während die Studie zu Integrationshemmnissen durch Interviews mit Werkstätten, Unternehmen und Verbänden wertvolle Erkenntnisse lieferte, wurden in der Beschäftigtenbefragung Menschen mit Beeinträchtigung direkt zu ihrer Arbeitssituation befragt. Dadurch konnten direkte Einblicke in ihre wahrgenommene Arbeitsfähigkeit sowie ihre Arbeitszufriedenheit gewonnen werden.

Nach der Diskussion wurden Handlungsschwerpunkte identifiziert, um die Teilhabe der Zielgruppe am Arbeitsleben weiter zu stärken, darunter z.B. ein verstärkter Austausch mit Industriepartnern, die bereits Interesse an Inklusionsprojekten oder längerfristigen Kooperationen signalisiert haben.

Innovative Pilotprojekte und ein gemeinsames Schulungsprogramm

Ein weiterer wesentlicher Fokus lag auf den Pilotversuchen, die als Kernelement des Projekts gelten. Ziel dieser Pilotprojekte ist es, innovative Arbeitspraktiken in Werkstätten zu testen und erfolgreiche Modelle für eine breitere Anwendung nutzbar zu machen. Darüber hinaus wurde das gemeinsame Schulungsprogramm weiter konkretisiert. Neben einem Überblick über den aktuellen Planungsstand wurde die Pilotschulung „Integrativ digitale Lerninhalte erstellen und anwenden“ vorgestellt. In einem anschließenden Workshop legten die Partner weitere Inhalte und Formate für zukünftige Schulungen fest, um die Qualifizierung von Menschen mit Beeinträchtigung gezielt zu fördern.

Das Treffen zeigte deutlich, dass das INCLUREG-Projekt kontinuierlich Fortschritte erzielt. Mit neuer Energie und wertvollen Impulsen gehen die Partner in die nächste Phase des Projekts.

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