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Interview mit Nathalie Couturier

Mitarbeiterin in der Elektromontage der Beschützenden Werkstätte Die Zukunft Meyerode 

Nathalie Couturier bei ihrer Arbeit in der Elektromontage | Nathalie Couturier lors de son travail dans le montage électrique

Stephan Schmider: Wie heißt du, seit wann arbeitest du in der Beschützenden Werkstätte Die Zukunft in Meyerode und in welchem Bereich bist du tätig?

Nathalie Couturier: Ich bin Nathalie Couturier und arbeite schon seit mittlerweile 31 Jahren in der Beschützenden Werkstätte Meyerode. Die Zeit kommt mir nicht so lange vor, weil ich mich hier wie in einer Familie fühle. Ich bin in der Abteilung Elektromontage tätig. Ich habe auch schon kurze Zeit in der Montageabteilung gearbeitet und auch hin und wieder in der Druckerei.

Stephan Schmider: Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei dir aus? Was machst du in der Werkstatt?

Nathalie Couturier: Ich komme morgens mit dem Streckenbus zur Arbeit und gehe im Anschluss immer direkt zur Abteilung. In der Abteilung hängt ein Arbeitsplan, auf dem ich nachschauen kann, welche Arbeit ich erledigen soll, und wie die Dringlichkeit ist. In den letzten Monaten habe ich oft Sichtkontrollen der montierten Geräte meiner Kollegen gemacht und mittlerweile auch schon Funktionskontrollen mit einer Teststation. Ich muss sehr genau die vorgeschriebenen Prozeduren befolgen, damit immer nachvollziehbar ist, wer die Geräte kontrolliert hat. Zwischendurch habe ich natürlich auch Pausen und um 16:05 Uhr ist dann Feierabend und ich fahre mit dem Bus wieder zurück nach Hause.

Stephan Schmider: Was macht dir an deiner Arbeit besonders Spaß? Gibt es etwas, worauf du bei deiner Arbeit besonders stolz bist?

Nathalie Couturier: Ich bin jemand, der sehr gerne knifflige Arbeiten macht, bei denen viel „Fummelei“ ist. Besonders stolz bin ich darüber, dass ich mittlerweile die Kontrolle machen kann und die Vorgesetzten mir diese Arbeit auch zutrauen. Ich hätte nie gedacht, dass ich zu so einer Arbeit fähig bin.

Stephan Schmider: Was hilft dir dabei, deine Arbeit gut zu erledigen?

Nathalie Couturier: Ich kann mir die notwendige Zeit nehmen, die ich brauche und kann meine Vorbereitungen anhand der Arbeitspläne in meinem Rhythmus machen. Es hilft mir sehr, zu wissen, dass ich jederzeit einen Vorgesetzten oder Kollegen um Hilfe bitten kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß.

Stephan Schmider: Wenn du an die Zukunft denkst: Was wünschst du dir für deine Arbeit in der Werkstatt? Was würdest du gerne verändern oder verbessern?

Nathalie Couturier: Ich wünsche mir für die Zukunft eine einheitlichere Linie, wenn es um die Anlernphase an neue Arbeitsprozesse geht, damit alle auf die gleiche Art und Weise eine Arbeit erklärt bekommen und so Missverständnisse vermieden werden. Ich würde gerne die Arbeitstische verändern, weil ich nicht an ein vergessenes Werkzeug gelange, ohne den ganzen Tisch abräumen zu müssen. Schubladen wären hier sehr hilfreich gewesen für eine einfachere Handhabung. Ich würde auch gerne die Aufhängung der Verschrauber ändern, weil ich nicht gut heranreiche.

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